Neues Jahr gleich neues Glück???

Frohes neues Jahr Mädels und Jungs,

ach und natürlich auch für all diejenigen Leser, die gerne so auf Erwachsen machen wollen… wie dem auch sei, wir haben nun alle das neue Jahr 2012 begrüßen können und darüber hinaus auch noch den Rausch oder die letzten Wehwehchen aus der Neujahresfeier ausgeschlafen. Um diese Uhrzeit sollten es zumindest schon alle hinter sich haben oder aber man hat den ultimativen Beweis erhalten, dass man doch schon ein wenig Älter geworden ist.

Ein Jahreswechsel bietet einem immer wieder die tolle Gelegenheit einiges von Vorne beginnen zu können, mit einigen Dingen abzuschließen oder aber überhaupt erst zu beginnen. Doch warum wollen wir das überhaupt machen,… nun ja, wenn ich so an mein 2011 denke benötige ich sogleich eine dreifache Dosis Antidepressiva 😉 es war wahrlich nicht das schönste Jahr, obwohl ich an vielen Dingen gewachsen bin – schließlich bin ich noch am Leben – und den Herausforderungen überwiegend ins Gesicht geschaut hatte.

Ich habe auch gar nicht vor mich überaus lange und ausschweifend wie sonst zu halten. Was ich denn gerne sagen möchte ist, dass ich mich bei all den Menschen bedanken möchte, die mir mein 2011 Jahr so überaus angenehm gemacht haben. Es wurden viele neue Bekanntschaften, Freundschaften aber auch „berufliche“ Connections aufgebaut…

leider aber auch verloren gegangen. Manch eine Person hat sich dazu entschlossen, in der Zukunft nicht mehr mit mir gehen zu wollen. Ein paar wenige vermisse ich noch, einige gehen mir am Arsch vorbei. Das kann ich alles nicht Rückgängig machen, höchstens Entschuldigen… evtl. werde ich mit den Erfahrungen ein paar Songs für mein kommendes Album „Zeitlos“ füllen, evtl. auch noch ein paar Blogs… eines darf den Menschen hoffentlich klar sein, es tut mir Leid und ich möchte es gerne wieder gut machen – wer gemeint ist, wird nicht gesagt.

Ich weiß auch nicht, ob die Personen dies überhaupt lesen werden, vielleicht bekommen die Menschen es über Mundpropaganda mit vielleicht auch erst, wenn mein Album ca. Mitte des Jahres 2012 erscheinen wird.

Ich hab mir so einiges vorgenommen und hab den 01.01.2012 erstmal genutzt, um ein wenig Ordnung in meinen vier Wänden bringen kann. Und ab dem 02.01.2012 werden einige Dinge anders laufen… in der Hoffnung, dass ich dann wieder ehrlich lachen kann 😉

 

Lieben Gruß

Chris

Weihnachten und sooo…

Nach einer etwas längeren Abwesenheit habe ich mich doch noch entschlossen einen Blogeintrag in diesem Jahr zu verfassen. Das alles geschieht auch mehr oder weniger im Freestyle – entschuldigt somit die noch häufiger vorkommenden Rechtschreibfehler und grammatikalischen Brüche als sonst…

Gut, nach dem das geklärt wurde kommt meine Gedankenwelt für Weihnachten und dem Jahr 2011 nun zum Vorschein. Vorab wünsche ich allen Lesern und Menschen, die mir was bedeuten, ein herrliches, besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue / nächste Jahr 2012. Auf das es besser wird als das jetzige.

Und so kommen wir schon zu der Grundthematik, irgendwie zumindest. Das Jahr 2011 war für viele und besonders für mich kein besonders schönes Jahr. Nachdem ich mir ständig das Jahr 2010 als das beste Jahr meines bisherigen Lebens schöngeredet habe – es war keinesfalls so – kam auch mal das Jahr des Erwachsenwerdens dazu.

Was hat das Jahr 2010 denn so besonders gemacht? Ich weiß es nicht wirklich, es gab schließlich viele Niederschläge wie z.B. die Erkenntnis, dass so viele Menschen doch nicht für mein weiteres Leben bestimmt sind und der Niedergang von meinem bis dahin als Lebenswerk bezeichnetes HipHop Forum Battleholicz. Dafür gab es im Gegenzug berufliche Karrieresprünge, mein bislang bestes Album („Meine letzte Stunde“) mitsamt ein paar Musikvideos und die Gewissheit, dass es noch so etwas wie Liebe auf der Welt und in mir gibt.

2011 wurden Erkenntnisse vertieft und lange Kämpfe ausgefochten, und ich hoffe, dass ich die gestreute Saat aus den letzten zwei Jahren im kommenden Jahr ernten darf. Dafür muss ich selber aber auch eine Menge tun und wie so oft im Leben ist es doch auch so, dass der Sinn des Lebens einfach nur leben ist – also warum tun wir uns nicht alle gemeinsam etwas gutes und versuchen das Leben möglichst gemeinsam so schön und elegant wie möglich zu gestalten.

Klingt langweilig, ich weiß, Abenteuer erleben, was verbotenes machen… das wollen wir alle, das geht auch und gehört zum Leben. Doch bewusst anderen wegen Missgunst, Neid und Hass zu Schaden ist dann wieder etwas anderes.

Worauf ich jetzt eigentlich hinaus will, lasst uns alle gemeinsam das Fest der Freude genießen und es auch als das Fest der Freude da stehen. Ich hab jetzt schon wieder etliche Nachrichten und Zeugs gelesen und gehört, wie sich jeder über diese Kommerzialisierte Fassung des Weihnachtsfest aufregt, ohne überhaupt etwas dagegen tun zu wollen.

Ich hab mir auf jeden Fall auch ein paar Vorsätze für das kommende Jahr gemacht. Da spreche ich dann von „Mehr Komplimente machen“, „öfter die Meinung sagen“, „Mehr Menschen ignorieren“, „Zeitlos“ fertigstellen… an den Rest von mir muss ich gewiss auch noch arbeiten, aber das geht einfacher wenn Ihr mir alle dabei helfen könnt…

also Frohe Weihnacht und sooooo

vielleicht sieht man sich in diesem oder im nächsten Jahr wieder 🙂

Chris Kant

Wenn das das Paradies ist, so will ich lieber in die Hölle

„Nutze den Tag, solange Du den hast…“, „Am Ende bleibt Dir nichts…“ oder „Was hast Du von all dem, wenn Du auf dem Sterbebett liegst…“ All das sind Zitate, die wir alle schon so oft gehört haben und bislang irgendwie doch nicht realisieren wollten.

Die Ereignisse der jüngeren Medienwelt versuchen mit diesen Worten unser Bewusstsein doch noch aufzuwecken, zu vergegenwärtigen doch scheitern immer wieder kläglich daran. Wir sind ein Massenphänomen, ein hypegeladenes Rudeltier, ein „wollen Unbedingt-auffallen-ohne-Aufzufallen“ Wesen. Wir streben nach so vielen Dingen ohne zu wissen wonach wir streben sollten. Gemeinsam ist alles einfacher und doch wollen wir es alleine schaffen.

Am Donnerstag ist mir das wieder sehr bewusst geworden, als ich mit einer guten Freundin im Bremer Primark unterwegs war…

Ich betrat den mit einer besonderen Aura umfangenen Laden und schaute mich erstmal um: Ich sah überall Frauen, und überall Klamotten für Frauen. Im Grunde war dies das Paradies für meine (nach Frauen umschauenden) Augen und erst Recht für die (nicht von aussterben bedrohte) unter Kaufrausch leidende Gattung Frau. Doch eine Sache stimmte in dem Gesamtbild einfach nicht mit der Fantasie über ein…

Da hat die Frau ihr Paradies finden können, steht in Mitten von neutralen und kooperativen Gleichgesinnten in einem Haufen von Klamotten und was macht sie…? Sie schaut genervt und entkräftet durch die Regale und Flure. Die Auswahl zu Groß, die schicken Schuhe zu unbequem für die langen Verkaufsflächen und die Öffnungszeit zu kurz um eine gute Auswahl treffen zu können. Wie soll das jetzt so leidende Geschlecht das nur alles schaffen. Ihre Blicke waren genervt, gestresst und ich dachte mir… wenn das das Paradies sein soll, so will ich lieber in die Hölle.

Hier lächeln die Frauen wenigstens, hier zeigen sie Haut… ähm streicht das, in Primark hab ich auch fast alles bei den Frauen sehen dürfen bzw. müssen, aber in der Hölle scheinen die Weibchen dabei das Bewusst zu machen und dabei Spaß zu haben. Das Leben wird noch genossen. Ich bemerkte schnell, dass sich einige Mädels Richtung Teufelinnen bewegen wollten aber wenn Du mit einer Frau in solch einem Laden gehst… ist es Schwer deren Trieb ausleben zu lassen. Gehst Du aber alleine in solch einen Laden wirst Du wohl eher als Schwul abgestempelt. Egal wie… es wäre falsch gewesen. Also die quasi die Zwischenstufe zwischen Himmel und Hölle – für den Mann also die Hölle auf Erden.

Dank meiner verbalen Inkontinenz habe ich unglaublich viel Spaß haben könnten, auf Kosten der anderen Besucher dieses „Etablissement“ – aber denen war eh nicht zum Lachen zumute.

Ich könnte ein ganzes Programm über diesen Laden und meinen Erlebnissen schreiben, aber bin jetzt schon zu Müde und ggf. selbst gelangweilt von dem Tag *Grins*

in diesem Sinne…

Chris

Ein interessanter Mittwoch… sozusagen

Mir ist wirklich schon bewusst, dass ich nicht so viele Blogeinträge schreiben sollte. Schließlich möchte der geneigte Leser auch noch Luft dazwischen haben bzw. auch mal Zeit haben sich darüber Gedanken zu machen und darauf eingehen zu können. Außerdem besteht die Möglichkeit einer Übersättigung. Damit diese Situation eintritt, muss aber erstmal überhaupt Jemand diese Einträge lesen und dann noch kommentieren. Ich bin mir aber so ziemlich sicher, dass dies nach einer gewissen „Einarbeitungszeit“ auch geschehen wird.

Ich habe mir am Anfang der Woche selber noch nicht die Gedanken gemacht, wie häufig ich in diesem Blog überhaupt was schreiben werde. Letztendlich ist es doch so, dass ich gerne Schreibe, gerne Rede,… ja mich gerne mitteilen will. Ich liebe die Kommunikation und bin auch auf einer gewissen Art und Weise Harmonie bedürftig. Doch wie komm ich nun so abschweifend auf diese Sachen…

Dieser Mittwoch ist irgendwie magisch, hat irgendetwas besonderes an sich. Ich weiß nicht was, geschweige denn, ich weiß woran das liegen mag. Was ich nur weiß ist, dass ich unter bestimmten Dingen einen Schlussstrich ziehen wollte. Da ich aber kein Fan von Kurzschlussreaktionen bin, habe ich dieses Vorhaben trotz des guten und eigentlich richtigen Bauchgefühls vorerst auf Eis gelegt. Der Gedankengang ist aber nach wie vor so heiß, dass das Eis bald geschmolzen ist. Der Gedankengang selbst stimmt mich positiv, dass ich den Schritt noch nicht ausgeführt habe dagegen kein bisschen negativ. Was will ich mir selbst damit sagen…? Letzten Endes werde ich es hinterher erfahren dürfen, ob das abwarten sich bezahlt macht – die richtige Wahl ist.

Genauso kamen mir heute auch ein Haufen DejaVüs im Kino entgegen. Da wurde ich an soviel Dinge aus den letzten Jahren erinnert, dass es mir fast schon Angst bereitet hatte. Der Film war ganz nett, kein Megahit aber lässt sich wirklich schon nett anschauen.  Zwar voller Klischees und unglaublich vorhersehbar aber das ist schon vollkommen ok. Doch da wurde ich an eine Sache erinnert: Man sollte das was man liebt nicht einfach so gehen lassen… aber wenn man etwas gehen lässt, kann man erst sehen, in wie weit sie für einen selbst empfindet. Es soll sogar Hollywood Filmereignisse gegeben haben, da haben sich Menschen nach zig Jahren wiedergesehen und es machte peng.

Und mit dem Peng wach ich gerade wieder auf und frage mich, was ich eigentlich erzählen wollte. Es ist aber ein Blog über aktuelle Gedankenwelten, also lass mich doch einfach so schreiben wie ich will 🙂 Zudem wird dieser Blog wahrscheinlich mein vernachlässigtes Buch ersetzen und mein von vielen schon sarkastisch betiteltes Tagebuch namens Facebook. Aber hey, hier lesen es einige mit und wenn ich diese Gedanken ausspreche frage ich mich gleichzeitig: wer hört mich überhaupt?

Gute Nacht Chris

Gedankenoffensive

Manchmal erlebt man solche Tage an denen die Gedankenwelt irgendwie Kopf steht…

Montag beschloss ich recht spontan einen kompletten Neustart der Seite und habe dies auch innerhalb von wenigen Stunden vollendet. Ich geb ja zu, dass es noch nicht perfekt ist, aber der Startschuss wurde mit dem Blog schon Mal gestartet. Außerdem kam mir der Gedanke, dass ich weniger Altlasten und mehr neues benötige. Folglich werde ich mich von einigen Internetadressen trennen, ich hatte ohnehin schon zuviele sogenannte URLs gesichert gehabt. Außerdem wurde eine neue Adresse gesichert. Dies soll auch das neue Zeitalter einstimmen:

aufandereGedanken.com

Auf dem ersten Blick wirkt diese Adresse nicht sonderlich spektakulär, aber wenn man die recht normal Ausspricht kommt man auf „Auf andere Gedanken komm'“ und das find ich doch sehr genial. Mit dem Battleholicz Projekt von damals hat das ganze nicht mehr viel gemein, und gerade deswegen macht sich diese neue URL so schön in dem Gesamtbild.

Nachwievor wird dies hier ein Battleholicz Ding sein, aber eben ganz anders. Im krassesten Fall wird nur der Name und die Veröffentlichungsplattform für meine Musik erhalten bleiben und alles andere wird neu gemacht.

Ach irgendwie bin ich bei dem Gedanken, so gut wie alles Neu anzugehen sehr optimistisch gestimmt. Was ich genau mit der Plattform noch so alles vor habe wird sich Stück für Stück zeigen. Auf jeden Fall möchte ich in unregelmäßigen Abständen neue Blogs für die Welt posten.

beste Grüße Chris