Zwei neue Appetithäppchen

Guten Abend Mädels und Gentlemen,

es ist wieder mal ein Donnerstag und wie versprochen kommt der nächste Freeschnippsel aus der verlorenen Kellerkinderkammer des Schreckens. Diese Woche wird schon der dritte Song veröffentlicht.

“Warum den Scheiß überhaupt” ist damals als ein Feature für ein paar junge Rapper aus dem Bremer Umfeld entstanden. Es wurde zwar auch irgendwie als gesamter Track anno 2009 veröffentlicht, doch hat der Song seit 2008 viel zu wenig Liebe auf meiner Festplatte erhalten. Im Zuge der Appetithäppchen Phase will ich euch den pumpenden Beat mit meinem Part nicht weiter vorenthalten.

Letzte Woche ist auch ein wunderschöner Track raus gekommen und ich habe es zeitlich wirklich nicht gebacken bekommen darüber einen Blog-Eintrag zu verfassen. Das wird umgehend und jetzt nachgeholt. Bei dem Song “zwischendurch mal 30″ handelt es sich tatsächlich um einen Song, der recht frisch Mitte letzten Jahres entstanden ist und für “Zeitlos” geplant war es aber aus div. Gründen dann doch nicht auf die finale Platte geschafft hatte. Obwohl der Song nur aus 2 Versen besteht gibt es noch einen dritten, bislang noch nicht aufgenommenen, Verse. Besten Dank an den Beatbauer “Blunt” – dicke Props für diesen Beat.

Nach aktuellem Stand scheint der Release von “Zeitlos” sich stärker zu verzögern. Ich hoffe und bete für einen Release Mitte / Ende November – aber wie immer gilt: es ist fertig wenn es fertig ist.

Gruß

ICH

Appetithäppchen “ZEIT”

Nach all den kreativen Jahren darf man eines einfach nicht vergessen, dass ich die Musik in erster Linie für mich selbst mache. Natürlich bin ich über jeden Hörer und jedes Feedback mehr als erfreut, und das so sehr, dass ich mir fast jedes Mal bei den Freudensprüngen den Kopf an der Decke stoßen könnte.

Wir stehen kurz vor dem Release meines vierten Langspielers “Zeitlos” und in all den Jahren habe ich bislang immer sehr fokusiert gearbeitet. Leider (oder zum Glück) habe ich nicht alles veröffentlicht bzw. gab es nicht immer eine passende Gelegenheit hierfür. Für das erste der “Zeitlos” Appetithäppchen habe ich deswegen einen ganz besonderen Song ausgesucht. Hierzu gibt es, wie zu jedem anderen Song eigentlich auch – wer hätte das gedacht – eine kleine Geschichte:

Als ich im September 2008 mein zweites Album “6. Minute” veröffentlicht hatte, brauchte ich dringend eine kreative Pause. Weihnachten 2008 überkam mich der kreative Drang so sehr, dass ich mich hingesetzt hatte und diesen Part recht fix schrieb und aufnahm. Keine 15 Minuten später sind vom leeren Blatt bis zum fertigen Song vergangen und ich fühlte mich der Musik wieder dermaßen verbunden, dass ich mit den Planungen von “meine kleine Ehrenrunde” und “meine letzte Stunde” begann.

Es wurden zwei Alben mit unterschiedlichen Konzepten geplant. Die Ehrenrunde sollte das Beat- und Text-Niveau von der “6.Minute” halten und bei jedem Track mindestens ein Feature mitbringen während “meine letzte Stunde” komplett von Duktus T produziert wird und alles eine ganze Etage besser werden sollte. Leider ist das Feature Konzept auf dem Weg der Fertigstellung durch sehr viele nicht angekommenden Featurebeiträgen verhungert, weshalb der Track “Deine Hände stinken” entstanden ist, doch ist der eine oder andere Beitrag von mir noch irgendwo auf meiner Festplatte liegen geblieben.

Da nun die 15 Titel von “Zeitlos” mehr oder weniger schon beim Mixing und Mastering Prozess liegen will ich euch die Zeit bis dahin mit dem einen oder anderen Beitrag aus meiner Feature-Ehrenrunde-Ära verkürzen.

“Zeit” ist ein ganz besonderer Song. Der war schon irgendwie mitsamt der zwei Feature Beiträge fertig (falls Ihr das lesen solltet an dieser Stelle einen schönen Gruß) aber ohne das Album ist es nie erschienen. Der Part hätte problemlos noch an einer anderen Stelle gepasst, aber ich wollte den Part nicht raushauen. Der Song gefällt mir so dermaßen, ich könnte problemlos behaupten, es sei mein bester Rap-Part bislang gewesen. Und als Beweis, ich mache die Musik für mich und nicht für Andere, habe ich diesen Song nie wirklich veröffentlicht. 4 Jahre später hat der Song noch immer nichts an seiner Wirkung bei mir einbüßen können, doch ist “Zeitlos” ein dermaßen ambitioniertes 2 Jahres-Projekt geworden, dass der Mini-Song es nun Wert ist gezeigt zu werden.

Ich hoffe, euch gefällt der Song genauso gut wie mir

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